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Kanalisationsnetz

In der Breslauer Altstadt gibt es eine Schwemmkanalisation. Wohnsiedlungen, die nach dem 2. Weltkrieg gebaut wurden, verfügen über ein gemischtes Kanalisationssystem – zum Teil Trennkanalisation, zum Teil Schwemmkanalisation. Die neuen Wohnsiedlungen in der Stadtmitte verfügen bereits über eine Trennkanalisation, also eine  separate Schmutzwasserkanalisation und Oberflächenentwässerung. Lediglich die Wohnsiedlungen am Stadtrand Breslaus verfügen noch über keine Kanalisation.
Das Breslauer Kanalisationsnetz, das von MPWiK verwaltet wird, ist über 1418 km lang. Die ältesten Abschnitte der Kanalisation stammen noch aus dem Jahre 1850. Ein Großteil des Kanalisationssystems wurde zwischen 1900-1940 errichtet.

Die Analyse des technischen Zustands des Kanalisationsnetzes wird mit Hilfe einer TV-Inspektion durchgeführt. Die Nutzung von TV-Kameras ermöglicht, effizient Schäden zu entdecken und Abschnitte zu ermitteln, die einer dringenden Modernisierung bedürfen. Die meisten Kanäle befinden sich im Straßenbereich, was bedeutet dass die Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten meistens parallel zu Straßenmodernisierungen erfolgen, die zum Aufgabenbereich der Straßen- und Stadtverwaltung gehören. Immer häufiger erfolgen die Renovierungen ohne Aushubarbeiten, wodurch die Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum reduziert werden.

Breslau besitzt wegen seiner flachen Lage 40 Abwasserpumpwerke und ein Regenwasserpumpwerk verteilt auf der gesamten Stadtfläche. 2001 hat MPWiK das moderne Abwasserpumpwerk Nowy Port in Betrieb genommen, das ermöglicht, Abwasser aus dem Südwesten der Stadt in die Breslauer Kläranlage Janówek (WOŚ) zu pumpen.

Kläranlagen

Zurzeit gelangt das Abwasser aus dem Kanalisationssystem in eine der zwei Kläranlagen:

Das Abwasser gelangt in die Kläranlage mit Hilfe eines Systems von Gravitationskanälen, das aus den Hauptleitungen, z.B. Odra, Ślęza, Bystrzyca, Kolektor Południowy, Kolektor Północny und aus umfangreichen Wohnsiedlungsnetzen und Kanalisationsanschlüssen besteht.

Ausbau der Breslauer Kläranlage erfolgreich beendet! Lesen

Bevor die Breslauer Kläranlage WOŚ gebaut wurde, waren die Rieselfelder Osobowice die größte Kläranlage Breslau als eine natürliche Kläranlage, die im 19. Jh. im Norden der Stadt entstanden ist. Mit Hilfe von EU-Mitteln werden diese Flächen in den kommenden Jahren für die Bewohner der benachbarten Wohnsiedlungen immer weniger lästig. Ein Teil der Rieselfelder wird vollständig ausgeschlossen und zu den übrigen 250 ha wird Regenwasser mit einem Zusatz von Abwasser aus der Schwemmkanalisation gelangen. Die vollständige Schließung der Rieselfelder Osobowice ist wegen ihrem einzigartigen Ökosystem nicht möglich. Die Rieselfelder bilden den Lebensraum vieler seltener Vogelgattungen.

ÜBERWACHUNG DES KANALISATIONSNETZES

MPWiK S.A. Breslau realisiert das Projekt „Überwachung des Kanalisationsnetzes”. Das Ziel des Projekts ist die Lieferung von Informationen zur Menge des Abwassers, das über die Hauptleitungen in der Stadt durchläuft. Ab dem 20. bis zum 29. Februar 2012 wurden acht mobile Durchflussmesser an den folgenden Hauptleitungen montiert: Odra, Bystrzyca, Ślęza, Północny, Południowy und den Zuläufen zu den Abwasserpumpwerken Port Północ und Południe (Nord- und Südhafen). Jeder Durchflussmesser besteht aus zwei Elementen: Ultraschallsensoren im Kanal und einem Durchflussmesser im Brunnen.

Durchflussmesser sammeln Daten, die die Bestimmung der Abwassermenge, die über die Hauptleitungen in der Stadt durchlaufen, ermöglichen, sowohl bei Niederschlag, als auch bei regenfreiem Wetter. Diese Angaben sind für das Zentrum für Neue Technologien erforderlich, um Projekte realisieren zu können, die mit dem Kanalisationsnetz zusammenhängen und eine Quelle kostbaren Wissens für die Instandhaltungsdienste sind.

MPWiK S.A. Breslau realisiert das Projekt „Überwachung des Kanalisationsnetzes”. Das Ziel des Projekts ist die Lieferung von Informationen zur Menge des Abwassers, das über die Hauptleitungen in der Stadt durchläuft. Ab dem 20. bis zum 29. Februar 2012 wurden acht mobile Durchflussmesser an den folgenden Hauptleitungen montiert: Odra, Bystrzyca, Ślęza, Północny, Południowy und den Zuläufen zu den Abwasserpumpwerken Port Północ und Południe (Nord- und Südhafen). Jeder Durchflussmesser besteht aus zwei Elementen: Ultraschallsensoren im Kanal und einem Durchflussmesser im Brunnen.

Ausbau der Breslauer Kläranlage erfolgreich beendet.

Die Breslauer Kläranlage (WOŚ) ist eine mechanisch-biologische Kläranlage mit zusätzlicher chemischer Beseitigung von Phosphorverbindungen von einer Kapazität von 140.000 m3/täglich. Das Objekt liegt am nordwestlichen Stadtrand von Breslau.

Das System der Abwasserpumpwerke zusammen mit der Trenn- und Schwemmkanalisation ermöglicht die Ableitung des gesamten Abwasserstroms aus der Stadt in die Breslauer Kläranlage.

Das mit Hilfe der Fein- und Grobrechen sowie der belüfteten Sandfänge wird das vorgeklärtes Abwasser in ein Verteilungsbecken vor den Vorklärbecken gepumpt. In dem Verteilungsbecken wird ein Koagulat beigemischt, um die Beseitigung der Verunreinigungen in den Vorklärbecken zu optimieren. Das in den Vorklärbecken geklärte Abwasser wird über den Aufnahmebecken in die biologischen Blocks weitergeleitet. In den biologischen Blocks wird das Abwasser im Belebtschlammverfahren geklärt. Nach der biologischen Klärung wird das Abwasser in die Vorklärbecken geleitet, wo die Trennung des Belebtschlammes vom Abwasser erfolgt. Das geklärte Abwasser wird durch einen Auslaufkanal zum Fluss Oder abgeführt.

Aus Kostengründen und zum Schutz der Wasservorräte, also des Leitungswassers, wird das geklärte Abwasser als technologisches Wasser zu technologischen und Betriebszwecken der Kläranlage genutzt. Über das System der lokalen Pumpwerke wird das Wasser vor allem in die folgenden Anlagen weitergeleitet:

  • Gitterhalle
  • Gebäude zur mechanischen Verdichtung des überschüssigen Schlamms
  • Gebäude zur mechanischen Entwässerung des gefaulten Schlamms
  • Trocknungsanlage.

Das Verfahren der Abwasserklärung hängt untrennbar mit der Entstehung von Abfall und Schlamm zusammen, die an den Gittern hängen bleiben, dann zusammengepresst  und schließlich in Containern gespeichert werden. Daraufhin werden sie auf LKW-s von Drittunternehmen, die über entsprechende Genehmigungen und Bescheide verfügen, zur Müllverwertung abtransportiert. Der Sand von Sandfängen wird in Sandseparatoren hineingepresst. Der getrennte Sand wird in Containern von Drittunternehmen, die über entsprechende Genehmigungen und Bescheide verfügen, zur Wiederverwertung abtransportiert.

Der Schlamm, der in den Vorklärbecken bleibt, wird in Gravitationsverdichter weitergeleitet. Der verdichtete Schlamm wird über einen Speicher mit gemischtem Schlamm in Faulungstanks geleitet. Ein Teil des Schlamms von den Vorklärbecken kommt zurück in die biologischen Blocks zurück (rezyrkulierter Schlamm), ein Teil wiederum kommt in das Gebäude zur mechanischen Schlammverdichtung (überschüssiger Schlamm). Der angehäufte überschüssige Schlamm wird nach der Verdichtung und Homogenisierung in den Speicher mit gemischtem Schlamm geleitet, aus dem er zusammen mit dem vorverdichteten Schlamm in den Faulungstank gepumpt wird. Die Faulungstanks dienen zu mesophiler Faulung von Vorklär- und Überschussschlamms. Der gefaulte Schlamm wird aus den Faulungstanks in Faultürme geleitet. Die Faultürme dienen zur Lagerung von Schlamm (Puffer) vor dem Entwässerungsverfahren.

Der auf Filterpressen entwässerte Schlamm wird zum Kälken (Hygienisierung mit Kalk) oder zur Trocknungsanlage geleitet. Der hygienisierte Schlamm wird auf LKW-s durch Drittunternehmen, die über entsprechende Genehmigungen und Bescheide verfügen, zur Wiederverwertung abtransportiert. Der Schlamm wird nach der Trocknung und der (optionalen) Pelletierung als Granulat auf LKW-s zwecks Wiederverwertung durch Drittunternehmen, die über entsprechende Genehmigungen und Bescheide verfügen, abtransportiert. Infolge der Prozesse der mesophilen Faulung von Abwasserschlamm in den Faulungstanks entsteht u.a. Biogas – Brenngas zusammengesetzt aus 61-65% Methan, 30% Kohlendioxid, 1% sonstigen Gasen (u.a. Stickstoff, Sauerstoff, Ammoniak, Schwefelwasserstoff) und Wasser. Biogas wird nach der Trocknung, Reinigung und Entschwefelung zur Herstellung von Strom und thermischer Energie für den Eigenbedarf der Kläranlage genutzt.

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Planowana data przywrócenia dostawy wody:
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